Watch out!

Text: Luke27
Beat: Acoustic View

Aufgepasst da draußen! Jetzt fetzt fetter Representer Shit
In den head jeden Rappers, bis es auch der letzte Penner blickt,
dass das sein bitt’res Ende und für alle nur das Beste ist.
Die 27-Welle kriegen sogar die Rentner mit.
Das ist kein schlechter Witz. Besserwisser macht euch nicht lächerlich.
Ihr denkt, ihr wärt Kings, obwohl ihr euch grad in die Pampers pisst,
weil ich die Wende bring’ und jedem Songwriter die Hände bind’.
Früher hätt’ man diesen Sound verglichen mit´ner Messerschmitt.
Würd’ ich sagen: ich bleib’ auf´m Boden, wär’ das glatt gelogen,
denn ich bin, was viele wollen, auf der Straße nach oben.
Es versteht sich von selbst – auf ihr ist parken verboten.
Genug verplante Kaoten machen auf harte Ganoven.
Ich spitt schweres Geschütz. Sie bloß Platzpatronen.
Versucht man mich zu stoppen, endet´s in´ner Katastrophe.
Damit nix dazwischen funkt bastel’ ich an krass langen Strophen.
Mein Style hilft euch weiter wie Writern Pappschablonen.
Jetzt käme die hook, doch ich mach’s mal ohne,
rappe, bis ihr in der Birne weich seid wie Mascarpone.
Bei Saturn gibt’s keine Rubrik „extra kacke“,
deshalb steht eure Musik jetzt bei Rudis Resterampe.
Tut mir Leid, doch euer style stinkt nach Morgenurin.
Allein dafür ihn zu tolerieren, hätt’ man ’nen Ordner verdient.
Übrigends: ich stapel problemlos megaflows meterhoch,
spitte so hart, da geraten alle in Seenot.
Ihr seid broke, denn seit einiger Zeit scheint’s so,
als seien Zeilen mit Niveau deutschlandweit tot.
Wir sitzen in einem Boot. Euch erreicht Trost,
von einem, der weiß, dass kämpfen mit Sicherheit lohnt.
Ich unterhalte besser, als die meisten nightshows.
Es klingt leicht idiotisch, doch ich bin einer der dopesten
und kein Prolet, sondern ein Prophet
Und sollt ich mich nicht täuschen, gedeiht hier grad ein Poet.
Yes! Jetzt überschlagen sich Ereignisse wie Saltos.
Ich schalt’ hoch und alle wacken MCs sind bald tot.
Keine Angst, ich regel’ das Ding hier gewaltlos,
überfall’ alle bloß mit Rhymes, Inhalt und Flow. Also,
sollte nicht jeder der meint, er sei der Tighteste, Reifeste,
meinen Scheiß feiern, als wär´s sein eigener, dann
versteh’ ich´s, denn auf diesen Shit muss man sich erst einstellen.
Ich würd’ jeden gern’ als meinen Manager einstellen.
Für Hater und listige Bitches is’ das ´ne ernste Warnung.
Ich durchschau’ euch leichter als den Lehrter Bahnhof.
Das is´ne Ermahnung und für wen der Satz nicht logisch ist,
den zerreiß ich wie Löwenrudel ein Antilopenkitz.
Immer mit Köpfchen – du bist doch intelligent – merk’ dir:
Selbst wenn du erste Geige spielst, ich bin Dirigent!
Präzise und konsequent geb’ ich den Ton an. Im Dreamland
bin ich schon, wenn der Beat läuft und das weed brennt.
Doch jetzt mach ich erst mal halblang,
steig Abends in den Wagen, such ne Party und halt an,
sag den Veranstaltern: „Ey, zieht euch das rein! Das ist der Shit!
Ihr wollt fetten live-rap? Sagt Bescheid, ein Gig wär dick.“
So kommt es, dass viele ihren Traum austräumen,
weil sich die crowd freut, da endlich jemand den Laden aufräumt.
Und an all die 1000 Leute, die mich supported haben: „Vielen Dank!“
Die nächste runde Scheibe gibt’s wahrscheinlich noch dieses Jahr.


© Luke27